Was ist GERD?

Definition von GERD

GERD ist die gastroösophageale Reflux Krankheit. Dabei kommt es zum Rückfluss (=Reflux) von Mageninhalt in die Speiseröhre mit Sodbrennen, saurem Aufstossen und Schluckstörungen bis hin zu Halsschmerzen, Heiserkeit und Asthma. Ursache ist das Versagen der Funktion des unteren Schliessmuskels der Speiseröhre.

Symptom-Checkliste

Ursachen von GERD

GERD resultiert vom Essverhalten (Life Style).

Im Bereich des Übergangs Speiseröhre Magen befindet sich eine Zone erhöhten Druckes: der untere Schliessmuskel der Speiseröhre. Der Schliessmuskel verhindert den Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre. Durch grosse Mahlzeiten kommt es zu Überdehnungen des Magens. Diese wiederum zerstören den Schliessmuskel und es resultiert der Reflux von Mageninhalt in die Speiseröhre. Dies führt vor allem 30-60 Minuten nach dem Essen zu Sodbrennen, saurem Aufstossen, Hustenreiz, Halsschmerzen oder verursacht einen Asthmaanfall. Über die Jahre kommt es über diesen Mechanismus zu einer permanenten Schädigung der Verschlussmechanismus in der unteren Speiseröhre: nun verspüren Sie immer häufiger Sodbrennen und saures Aufstossen. Es besteht die Gefahr, dass Mageninhalt (im Liegen, während des Schlafs) in den Rachen und die Lunge zurück fliesst. Das führt zu Schlafstörungen durch nächtliche Hustenanfälle bis hin zur Gefahr einer schweren Lungenentzündung. Der nun fast permanente Reflux schädigt die Funktion der Speiseröhre, es kommt zu Schluckstörungen (Dysphagie).


Abbildung 1: (A) Normalerweise ist der untere Schliessmuskel der Speiseröhre verschlossen und verhindert so den Reflux. (B) Überdehnung des Magens führt zur Schädigung und Verkürzung des Schliessmuskels in der unteren Speiseröhre, es kommt zu Reflux mit Magenschmerzen, Sodbrennen, saurem Aufstossen, Husten und Heiserkeit bis hin zu Asthma-Anfällen.